Wir sind zu dick – braucht Österreich eine Fettsteuer? Die Sendung vom 25. Jänner 2012
Die Grafiken zur Sendung:
Ergebnisse unserer Facebook Umfrage zur Sendung am 25. Jänner:
Wir sind zu dick – braucht Österreich eine Fettsteuer?
Fast jeder zweite erwachsene Österreicher ist übergewichtig und auch bei den Kindern sind die Zahlen alarmierend. Schuld sind Bewegungsmangel und zu viel Zucker und Fett im Essen. Die Kosten im Gesundheitswesen drohen deshalb zu explodieren. Mit finanziellen Anreizen will manche Krankenkasse Kunden zum Abnehmen bewegen und Experten fordern eine Steuer auf dick machende Lebensmittel. Wir sind zu dick – braucht Österreich eine Fettsteuer?
Darüber diskutiert Meinrad Knapp am Mittwoch (25.1.2012) unter anderem mit diesen Gästen:
- Sasha Walleczek, Ernährungsexpertin
- Ernest Pichlbauer, Gesundheitsökonom
- Elisabeth Jäger, Verein Adipositas-Selbsthilfegruppen
- Oskar Wawschinek, LVA Unternehmensberater Lebensmittelindustrie
Österreich ist zu dick! Beinahe jeder Zweite leidet mittlerweile an Übergewicht. Die Kosten im Gesundheitswesen drohen deshalb zu explodieren. Während Länder wie Dänemark bereits eine Fettsteuer eingeführt haben, ist Österreich davon noch weit entfernt. Aber zumindest manche Krankenkassen wollen jetzt mit finanziellen Anreizen die Österreicher zum Abnehmen bewegen:
Ungarn gegen Europa: Drohen unserem Nachbarland EU-Sanktionen? Die Sendung vom 18. Jänner 2012
Die Grafiken zur Sendung:
Ergebnis der Facebook Umfrage zur Sendung am 18. Jänner
Ungarn gegen Europa: Drohen unserem Nachbarland EU-Sanktionen?
Europa ist empört über Ungarn: die umstrittene neue Verfassung von Regierungschef Orbán ist in Kraft. Er baut damit seine Macht aus und Demokratie ab – so die Kritik. In Budapest demonstrieren Zehntausende dagegen. Und Österreich ist besorgt, denn Ungarn droht die Pleite und unsere Banken haben Milliarden dort investiert. Ungarn gegen Europa: Drohen unserem Nachbarland EU-Sanktionen?
Darüber diskutiert Moderator Meinrad Knapp diesen Mittwoch (18.1.2012) mit diesen Gästen:
- Vince Szalay-Bobrovniczky, ungarischer Botschafter in Österreich
- Miklós Gáspár Tamás, ungarischer Philosoph, politischer Aktivist und Anführer der Protestbewegung
- Wolfgang Waldner, Staatssekretär im Außenministerium
- Erhard Busek, Ex-Vizekanzler
Die EU-Kommission klagt Ungarn. Nachdem der rechtsnationale ungarische Ministerpräsident Orban durch seine heftig kritisierten Reformen Meinungsfreiheit und Justiz ausfgehebelt hat, reagiert Brüssel jetzt scharf: Kommissionspräsident Barroso startet gleich drei Vertragsverletzungsverfahren gegen die Regierung in Budapest:
3 Verfahren in Ungarn auf ATV.at
Ergebnis der Facebook Umfrage zur Sendung am 18. Jänner
Shoppinglust statt Sparfrust – mit dem Konsumrausch aus der Krise?
Alle Österreicher müssen den Gürtel enger schnallen – sagt die Regierung und schnürt ein Sparpaket. Gleichzeitig sorgen sich immer mehr Menschen dank täglicher Horrormeldungen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt um ihr Erspartes und geben es ganz einfach aus. Eigenheime werden renoviert und der Handel konnte im Weihnachtsgeschäft wieder neue Rekordumsätze feiern. Shoppinglust statt Sparfrust – mit dem Konsumrausch aus der Krise?
Darüber diskutiert Meinrad Knapp diesen Mittwoch (11.Jänner) mit seinen Gästen – ihr könnt uns schon jetzt eure Kommentare dazu schicken!
Im Studio:
- Stephan Schulmeister, Wirtschaftsforscher
- Kai Jan Krainer, Finanzsprecher SPÖ
- Christine Buchebner, Konsumforscherin
- Christian W. Mucha, Verleger und Selfmade-Millionär
Die Ergebnisse der Facebook Umfrage:
Krise, Korruption und leere Kassen: die politische Jahresbilanz 2011 – Die Sendung vom 14. Dezember
Bei der gestrigen ATV Livediskussion „Am Punkt“ hat der ehemalige Rechnungshofpräsident Franz Fiedler die Regierung scharf kritisiert. Nicht nur hätten SPÖ und ÖVP keine einschneidenden Reformen im Bereich Verwaltung, Gesundheit oder Bildung durchgeführt – Fiedler wirft der Koalition auch Untätigkeit bei der Korruptionsbekämpfung vor.
„Nicht erst seit heute oder seit gestern ist das dringende Problem der Korruptionsbekämpfung am Tisch und die Regierung und auch die Regierungen in den Jahren davor haben dieses Problem nicht richtig in den Griff bekommen.“ so der Präsident von Transparency International.
Als wesentlichen Punkt im Kampf gegen Korruption verlangte Fiedler einmal mehr strengere Vorschriften bei der Parteienfinanzierung. Die aktuellen Gesetze seien zahnlos, die Regierung würde transparente Regeln nach internationalen Standards verhindern. „Es geht ja nicht nur darum, dass die Transparenz nicht da ist, es gibt auch keine Kontrolle nach dem derzeitigen Gesetz und vor allem keine Sanktionen und da hätte man schon längst etwas machen können.“ so Fiedler.
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter wehrte sich gegen den Vorwurf der Untätigkeit. Dass es noch keine Neuregelung bei der Parteienfinanzierung gebe, sei nicht Schuld der Bundesregierung, sondern auch eine „Frage des Föderalismus.“ Kräuter:
„Beispielsweise der Vorarlberger Landtag hat ein eigenes Gesetz beschlossen, die sagen: wir haben unsere eigene Landesparteienförderung, die kontrollieren wir so, wie wir wollen. Da brauchen wir noch eine rechtliche Lösung, an diesen beiden Punkten hängt es noch.“
In der Frage der einnahmenseitigen Budgetsanierung bekräftigte Kräuter einmal mehr die SPÖ-Forderung nach einer „Reichensteuer“. Für eine Überraschung sorgten allerdings die Aussagen von ÖVP-Generalsekretär Johannes Rauch zum Thema neue Steuern. Auf die Nachfrage von Moderator Meinrad Knapp, ob die Einführung neuer Steuern für die ÖVP kategorisch ausgeschlossen sei, antwortete Rauch:
„Unsere Position ist klar, es wird keine neuen Steuern auf Eigentum geben.“
Politikberater Thomas Hofer wertete diese Aussage als „Hintertür“ für die ÖVP, um dem Koalitionspartner beim Thema Steuern doch noch entgegenzukommen:
„Wie schaut der Kompromiss bei den Vermögenssteuern aus? Das kann ich Ihnen heute schon sagen: Es wird nicht Eigentumssubstanz besteuert – und das hat ja der Herr Rauch jetzt sehr bedacht gewählt seine Worte – sondern Zuwächse, das wird der Kompromiss zwischen den beiden Parteien sein.“
Ergebnisse der Facebook-Umfrage:
Krise, Korruption und leere Kassen: die politische Jahresbilanz 2011
Verwaltungsreform, Bildungsreform und vor allem weniger streiten und mehr gemeinsam arbeiten – Werner Faymann und Michael Spindelegger haben sich viel vorgenommen, doch was ist der Regierung heuer tatsächlich gelungen? Und zusätzlich wird die österreichische Politik von der Schuldenkrise im Euroraum, und von der Inseraten-, der Telekom- und der Lobbyisten-Affäre erschüttert. Krise, Korruption und leere Kassen: die politische Jahresbilanz 2011!
Moderator Meinrad Knapp zieht diese Bilanz diesen Mittwoch (14.12.) mit diesen Gästen:
- Johannes Rauch, Generalsekretär ÖVP
- Günther Kräuter, Bundesgeschäftsführer SPÖ
- Thomas Hofer, Politikberater
- Franz Fiedler, Ex-Rechnungshofpräsident
Im “AmPunkt”-Analysestudio bei ATV Reporterin Sophia Angelides: Daniela Kittner von der Tageszeitung “Kurier”
Ergebnisse der Facebook-Umfrage
Alle Macht nach Berlin, Paris und Brüssel – hat Österreich in Europa überhaupt noch was zu sagen?
Wenn es um Entscheidungen geht, besteht die EU offenbar nicht aus 27 Ländern, sondern nur aus zweien: Deutschland und Frankreich, Merkel und Sarkozy. Ab Donnerstag wollen die Staats- und Regierungschefs den großen Euro-Rettungsplan beschließen, aber die wichtigsten Punkte sind schon längst von Merkel und Sarkozy ausverhandelt. Sie wollen direktes Durchgriffsrecht für die EU auf die nationalen Staatskassen. Alle Macht nach Berlin, Paris und Brüssel – hat Österreich in Europa noch was zu sagen?
Darüber diskutiert Moderator Meinrad Knapp am Mittwoch (7. Dezember) mit seinen Gästen – ihr könnt uns schon jetzt eure Kommentare dazu schicken!
Dazu im Studio:
- Heinz-Christian Strache, FPÖ
- Gerda Falkner, Politikwissenschafterin und EU-Expertin
- Ulrike Lunacek, Abgeordnete zum Europaparlament & Europasprecherin der Grünen
- Christoph Matznetter, SPÖ
Es ist wohl die letzte Chance für den krisengebeutelten Euro – das wissen auch Angela Merkel und Nicolas Sarkozy. Am Montag präsentieren die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident ihre Pläne im Kampf gegen die Schuldenkrise. Zentraler Punkt: Budgetsünder wie Griechenland oder Italien sollen künftig mit schärferen Sanktionen bestraft werden. Klar, dass sich bereits Wioderstand gegen die deutsch-französischen Pläne regt:


























