Am Punkt und der Flächenbrand von #unibrennt
Seit mehreren Wochen besetzen Studierende bereits das Audimax Wien, seit Anfang November beginnen die Studentenproteste sich auf ganz Europa auszuweiten. Inspiration, Organsiation und Motivierung der Proteste liefen und laufen hauptsächlich über Neue Medien wie Twitter, Wikis, Livestream-Plattformen, Flickr, Youtube oder Facebook.

Tweets zum Thema #unibrennt (©Max Kossatz)
Doch wie die beiden Blogger und Medienforscher Max Kossatz und Gerald Bäck in einer beeindruckenden und umfangreichen Analyse der offen verfügbaren Daten aus sozialen Netzwerken und Contentplattformen (wie youtube.com oder flickr.com) feststellten, hat auch Old Media ein bisschen etwas zum europäischen Flächenbrand der Studentenproteste beigetragen.
Die meisten Tweets/Stunde (483) gab es übrigens zur “Am Punkt“-Sendung am 4. November, hier wird auch ersichtlich, dass erst danach die #unibrennt-Welle richtig nach Deutschland über schwappte.
(Quelle:wissenbelastet.com)
Am Punkt kombiniert alte Medien (das Fernsehen) mit Neuen Medien (Twitter, Facebook) und Technologien (Livestream). Seher und User können aktiv ins Sendungsgeschehen eingreifen und sich an der Diskussion beteiligen. Der Erfolg dieses kombinierten TV- und Internet-Formates bestätigt das Konzept von Am Punkt.
Mehr dazu können Sie auf dem Weblog von Gerald Bäck lesen.
Hier können Sie Am Punkt zum Thema: “Studentaufstand gegen Bildungsnotstand” (4.11.2009) nachsehen.

