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Endstation Arbeitsamt: Versagt die Politik in der Jobkrise?

Mehr als 400 000 Menschen sind ohne Job, obwohl sie Tag für Tag beim Arbeitsamt Schlange stehen. Die Politiker gaukeln uns die heile Welt vor: „Die Krise ist bald vorbei – Und: Wir werden Arbeitsplätze schaffen“ – lauten die Durchhalteparolen. Im Hintergrund werden Statistiken schöngefärbt, Arbeitslose in oft sinnlose Kurse gesteckt, die Unmengen an Steuergeld verschlingen. Sind die Politiker selbst am Ende mit ihrem Arbeitsmarkt-Latein?

Darüber diskutiert Sylvia Saringer am Mittwoch (31.3.) bei “AmPunkt” mit ihren Gästen.

Fix zugesagt haben (bis jetzt):

  • Johannes Kopf, AMS-Vorstand
  • Tanja Windbüchler-Souschill, Kinder- und Jugendsprecherin Die Grünen
  • Bernhard Achitz, leitendender Sekretär des ÖGB (für den Bereich Grundsatz)
  • Stefan Brandl, seit 3 Jahren arbeitslos

heute in unserem Analysestudio: Robert Lechner vom Wirtschaftsblatt

Studieren über das AMS? Wie das geht, seht ihr hier:


Studieren über das AMS auf ATV.at

 

Trotz Wirtschafts- und Jobkrise bleibt die Jugend optimistisch:


Die Jugend ist optimistisch auf ATV.at

67 Kommentare zu „Endstation Arbeitsamt: Versagt die Politik in der Jobkrise?“

  • EDITH:

    ich bin ausgelernte schneiderinn würde jetzt gerne einen kurs zur kindergartn helferinn machen aber der wier ja vom ams nciht bezahlt warum stad des stecken sie dich in kurse die keinem etwas bringen und ist der kurs dann vorbei sitzt mann wieder ohne arbeit da

    [Antwort]

  • S.T.:

    Die in der Öffentlichkeit immer wieder geäußerte Meinung, die Kurse sein dazu da, die Statistik zu beschönigen, ist eben nur die halbe Wahrheit. Auch wenn die Maßnahmen keineswegs dazu führen, Personen an sinnvolle Arbeitsplätze zu vermitteln, sie haben durchaus einen Sinn. Nämlich das Individuum so lange weich zu klopfen, bis es bereit ist, wirklich jede Arbeit zu allen Bedingungen anzunehmen. Wirtschaft, was wünscht du dir mehr! Der Sinn dieser an sich sinnlosen Befehle ist es, die Arbeitslosen ständig auf Trab zu halten mit dem Kalkül, irgendwann wird sich der Arbeitslose vom Bezug abmelden und nicht mehr in der Statistik aufscheinen, egal wie, egal welchen Job er irgendwo organisiert. Beliebt ist auch die Ermunterung, sich “selbständig” zumachen, das heiß fast immer ohne notwendiges Kapital und Erfahrung, freier Unternehmer zu spielen. Auch dafür gibt es Kurse.

    [Antwort]

  • Hab was zum Thema geschrieben. Klickt einfach auf meine Website. Ich bin dafür, dass man den Arbeitslosen schon allein dafür, dass sie den Arbeitenden ihren Job nicht streitig machen volle Bezüge ausbezahlen sollte. Und zwar sollten das all diejenigen tun, die eine Arbeit haben, weil in ihrem Beruf viele Arbeitslos sind.

    Ich verstehe auch gar nicht was an Arbeitslosigkeit schlimm sein soll. Es gibt eben nicht für jeden Arbeit und es wird jedes jahr weniger werden. Das hängt mit der steigenden Produktivität zusammen, die seit 1960 auf das zehnfache gewachsen ist!

    Ferner leben in Österreich 40% der Bevölkerung von Transferleistungen. In etwa 20 jahren werden es 75% sein. Dann gibts nur mehr für jeden vierten einen Job. Tja, das BGE gehört eben her bevor es zu spät ist.

    [Antwort]

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Nächste Sendung: am 23. Mai 2012 um 21.50h auf ATV
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