Archiv für die Kategorie „ampunkt“
Wie gefährlich ist H.C. Strache?
H.C. Strache gibt alles! Der Politrabauke robbt in Militäruniform durch den Wald, bestellt gerne mal drei Bier in umstrittenem Dunstkreis, verteidigt den Titel des Disco-Königs und provoziert mit seinen Sprüchen. Aktuell sorgt der FPÖ Chef im Match um Wien mit seinem „Wiener Blut“-Plakat für einen Aufschrei. Für die SPÖ ist diese Kampagne sogar lebensgefährlich. Wie bedrohlich ist H.C. Strache wirklich?
Am Punkt ist zurück aus der Sommerpause – samt Aufreger um die „Wiener Blut“-Kampagne der FPÖ. Deswegen fragen wir: Wer hat Angst vor HC Strache? Freu mich auf Eure Kommentare und Fragen, die ich am Mittwoch ab 21.50h gerne live stelle.
Eure Sylvia Saringer
Unsere Gäste:
- Herbert Kickl, Generalsekretär und Mastermind der FPÖ
- Ariel Muzicant, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
- Nina Horaczek, Buch-Autorin
- Bernhard Heinzelmaier, Jugend-Forscher
Im AmPunkt-Analysestudio bei ATV-Reporter Martin Thür: Isabelle Daniel von der Tageszeitung “Österreich”
- Quelle: APA
Der FPÖ-Siegeszug:
Der Hund als Waffe – Was bringt der Hundeführschein? Die Sendung vom 30. Juni
Sind Sie dafür, dass es in Wien für so genannte Kampfhunde einen verpflichtenden Hundeführerschein geben soll? 89% der Wiener, die an der Wiener Volksbefragung teilgenommen hatten, haben mit JA geantwortet. Und seither gibt es Zoff um das Gesetz, dass ab 1.Juli in Kraft tritt. Warum – darüber diskutierte Sylvia Saringer mit ihren Gästen:
„Kampfhunde“ laut Wiener Verordnung:
- Bullterrier
- Staffordshire Bullterrier
- American Staffordshire Terrier
- Mastino Napoletano
- Mastin Espanol
- Fila Brasileiro
- Mastiff, Bullmastiff
- Tosa Inu
- Pitbullterrier
- Rottweiler
- Dogo Argentino (Argentinischer Mastiff)
Der Hund als Waffe – Was bringt der Kampfhundeführschein?
Das finden Wiener Kampfhundebesitzer gar nicht WOW. Ab 1. Juli dürfen sie mit ihren Vierbeinern nur noch mit Hundeführschein auf die Straße. „Kriminalisierung von Tierliebhabern“ – empören sich Frauerl und Herrl. Berechtigte Vorsichtsmaßnahme gegen reißende Bestien, sagen die Befürworter des Hunde-Deckels. Das Wiener Hundeführschein-Modell: Soll es in ganz Österreich kommen oder soll gleich ein Kampfhundeverbot her?
Unser Gäste:
- Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins
- Hermann Gsantner, Wiener Tierschutzombudsmann
- Ursula Aigner, Verein 4 Pfoten
- Gregor Wassermann, sein Hund wurde von 2 Kampfhunden schwer verletzt, www.freilaufzone.com
im AmPunkt-Analysestudio bei ATV-Reporter Martin Thür: Alwin Schönberger, Profil
Sie müssen den Hundeführschein machen? Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von dem, was da auf Sie zukommt:
Die Hundeführschein treibt viele Kampfhundebesitzer dazu, ihre Vierbeiner einfach im Tierheim anzugeben. Das Wiener Tierschutzhaus platzt genau deshalb schon aus allen Nähten:
Kampfhunde auf ATV.at
Nie wieder Missbrauch – Konsequenzen aus den Kirchenskandalen? Die Sendung vom 23. Juni
Rund 400 Missbrauchsopfer von Mitarbeitern der katholischen Kirche haben sich bisher offiziell gemeldet – die Dunkelziffer wird weit höher eingeschätzt. Die Opferschutzkommission hat der Bischofskonferenz den Bericht ihrer bisherigen Arbeit vorgelegt: Jetzt geht es darum: wie wird jenen Menschen, denen unfassbarer Schaden zugefühgt worden ist, geholfen und, wie wird die Kirche sicherstellen, dass sexuelle Übergriffe auf ihre Schützlinge nie wieder passieren. Darüber diskutierte Sylvia Saringer mit ihren Gästen:
Nie wieder Missbrauch – Konsequenzen aus den Kirchenskandalen?
Nie wieder Missbrauch, so wahr mir Gott helfe! Nach den Sex-Skandalen hinter heiligen Mauern und einer Austrittsrekordwelle sucht die Kirche Auswege aus der Krise: Allein den Schäfchen fehlt der Glaube: „die Gräueltaten der perversen Priester sollen weiter vertuscht werden“ sind sie sicher. Die Tagung in Mariazell: Konferenz der Scheinheiligkeit oder gibt es doch Konsequenzen aus den Kirchenskandalen?
unsere Gäste:
- Franz Schuster, Generalvikar der Erzdiözese Wien
- Klaus Fluch, Missbrauchsopfer und Gründungsmitglied der Plattform www.betroffen.at
- Hubert Feichtlbauer, Mitglied der Opfer-Anwaltschaft
- Richard Picker, Theologe und Psychotherapeut
im AmPunkt-Analysestudio bei ATV Reporter Benedikt Gmeiner: Edith Meinhart, Profil
Die versprochenen Entschädigungszahlungen von der katholischen Kirche sind nur ein schwacher Trost für die Missbrauchsopfer:
Entschädigungszahlungen auf ATV.at
Die Missbrauchsopfer fordern finanzielle Entschädigung für ihr Leid – die Kirche steht vor einer Millionenklage:
Kirche vor Millionenklage auf ATV.at
Der katholischen Kirche droht eine Austrittswelle – bis zu 80 000 Schäfchen könnten noch dieses Jahr verloren gehen. Die Details zur aktuellen Bischofskonferenz dazu seht ihr hier:
Der Fall Arigona – wie menschlich ist Österreich? Die Sendung vom 16. Juni 2010
Wenn ich wüsste, dass es ihr helfen würde, dann würde ich Arigona auch heiraten. Das wäre dann aber keine Scheinehe, sondern das wäre aus Liebe und aus ganzem Herzen und mit voller Überzeugung. Das würde ich auch wirklich tun.
mit dieser überraschenden Aussage hat sich der Schauspieler und Entertainer Alfons Haider in der gestrigen ATV-Diskussion “Am Punkt” einmal mehr für die 18-jährige Aslywerberin aus dem Kosovo eingesetzt.
Ganz anders naturgemäß die Position des stellvertretenden BZÖ-Chefs Gerald Grosz. In Anspielung auf Aussagen, wonach die Asylproblematik mit Arigona Zogaj ein “Gesicht” bekommen hätte: “Nicht Asyl hat ein Gesicht bekommen, sondern glatter Asylmissbrauch. Und im Übrigen gestatten Sie mir die Bemerkung: das Verarschen Österreichs und seiner Gesetze hat ein Gesicht bekommen.”
Am anderen Ende des Meinungsspektrums – aber nicht minder deftig – die Aussagen des Bundesgeschäftsführers der Grünen Stefan Wallner. Er wirft der Politik und einigen Medien Missbrauch der Zogajs vor. “Die sind so oft beschissen worden und haben ein unglaubliches Misstrauen. Und da ist jetzt ganz notwendig ihnen Vertrauen wieder zu geben, Zukunft zu geben. Es sind Menschen, die hier in Österreich für uns und mit uns leben und arbeiten wollen. Diese Chance und diese Zukunft sollten wir ihnen geben.”
Die ganze Sendung vom 16. Juni 2010 gibt es hier zum Nachsehen:
Der Fall Arigona – wie menschlich ist Österreich?
Der Fall Arigona ist für die Regierung abgeschlossen. Das Mädchen wird – wenn nötig – samt Mutter und Geschwister in den Kosovo abgeschoben. Die jahrelange Ungewissheit ist damit für die Zogajs beendet. Doch es beginnt damit möglicherweise ein neuer Leidensweg: Wie menschlich ist Österreich wirklich? Soll Arigona ein humanitäres Bleiberecht bekommen?
Unsere Gäste:
- Alfons Haider, Entertainer und Unterstützer von Arigona Zogaj
- Stefan Wallner, Bundesgeschäftsführer Die Grünen
- Herbert Langthaler, Asylkoordination Österreich
- Gerald Grosz, stellvertr. Bundesobmann BZÖ
Im Ampunkt-Analysestudio bei ATV-Reporter Benedikt Gmeiner ist heute: Simon Kravagna von “Das Biber”
Rot und Schwarz sind sich einig: Arigona soll das Land verlassen! Die Details dazu seht ihr hier:
Dicke Luft: Absolutes Rauchverbot in Österreich?
Der Countdown läuft: Noch 21 Tage, dann müssen unsere Wirte für das neue Nichtraucherschutzgesetz gerüstet sein. Doch viele Gastronomen husten den Behörden etwas und pfeifen auf die Trennung ihrer Lokale in Raucher- und Nichtraucherzonen: Das gibt dicke Luft zwischen Nikotinjunkies und Qualmgegnern! Österreich oder Österrauch – muss ein absolutes Rauchverbot her?
unsere Gäste:
- Martin Graf, FPÖ
- Alexander Angerer, betreibt als Gastronom das HopfHaus
- Erwin Rasinger, Gesundheitssprecher ÖVP
- Dietmar Erlacher, Rauchersheriff
im AmPunkt-Analysestudio bei ATV-Reporter Martin Thür: Petra Stuiber, Der Standard
Die Wirte müssen ihre lokale für das neue Nichtraucherschutzgesetz rüsten – sie klagen jedoch über die hohen Kosten:
Generelles Rauchverbot auf ATV.at Was bringt die neue Nichtraucher-Kampagne von Gesundheitsminister Alois Stöger? Wir haben die jugendliche Zielgruppe gefragt:
Nichtraucher-Kampagne auf ATV.at
Wie geht ein Rauchersheriff seiner Arbeit nach? Wir haben ihn bei seinem Rundgang begleitet:
Rauchsheriffs auf ATV.at
Was ist los mit den Grünen? Die Sendung vom 2. Juni
Sie gingen einst gegen Zwentendorf und Hainburg auf die Straße – später machten sie sich gegen Ausländerfeindlichkeit und Gentechnik stark. Heute scheint den Wählern nicht mehr ganz klar zu sein, wofür die Grünen stehen – Woran liegt das, darüber diskutierte Sylvia Saringer mit ihren Gästen – die Ergebnisse der (Selbst)Analyse seht ihr hier:





