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Es läuft wie geschmiert – können wir in der „Korruptionsoase“ Österreich den Politikern noch trauen? Die Sendung vom 21.September
Premiere gestern Abend für Meinrad Knapp: Während der Babypause von Sylvia Saringer führt er durch “AmPunkt” und das gestern bereits mit einem heißen Thema und einer hitzigen Diskussion, denn: es läuft scheinbar “wie geschmiert” in der österreichischen Politik. Egal ob Telekom, Eurofighter, Telekom oder Buwog – wirklich immer nur schiefe Optik oder doch wirklich Korruption? Grasser, Scheibner, Gorbach – noch ist nichts bewiesen und natürlich gilt für alle die Unschuldsvermutung. Doch: nur noch jeder zehnte Österreicher glaubt, dass die Justiz irgendwas aufklären wird. Ist Österreich schon zur Korruptionsoase geworden? Und können wir den Politikern überhaupt noch trauen? Die Antwort der Politiker und Experten auf diese Frage seht ihr hier:
Die Ergebnisse der AmPunkt-Facebook Umfrage:
Kurz vor der Sendung im Analysestudio:
Das Kreuz mit den Türken – Integrationsmuffel oder Sündenböcke? Die Sendung vom 17. November
Die Aussagen des türkischen Botschafters Kadri Ecvet Tezcan sorgten gestern in der ATV-Diskussionssendung “Am Punkt” für heftige Debatten zwischen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und der Grünen Integrationssprecherin Alev Korun. Strache wiederholte seine scharfe Kritik an dem Diplomaten:
“Der Botschafter hat sich fast schon wie ein Imperialist verhalten. Wir sind keine Kolonie der Türkei.”
Die Grün-Politikerin Korun sprach sich für eine sachliche Diskussion aus. Sie teile zwar Tezcans Kritik nicht in allen Punkten, statt sich über den Botschafter zu “empören”, wäre es aber sinnvoller die von ihm angefachte Debatte zu nützen und über bessere Formen der Integration zu reden. Einseitige Schuldzuweisungen an die türkische Community seien falsch und kontraproduktiv, so Korun.
“Integration ist wie Walzer tanzen: man kann es nicht allein tun. Man braucht einen Partner dazu.”
Der oberösterreichische Filmregisseur Ünal Uzunkaya brachte einen differenzierten Standpunkt in die Debatte ein: Tezcans Kritik teile er nicht, weil der Botschafter “pauschalisiere” und sich offenbar “nur mit niederen Schichten unterhalten” habe. Zu begrüßen sei aber, dass durch dessen Provokation eine Diskussion ausgelöst worden ist. Zu Straches Angriffe auf Tezcan sagte Uzunkaya:
“Hier treffen zwei Nationalisten aufeinander. Der Botschafter ist nur der Abgesandte einer Regierung, die das türkische Pendant zu Strache ist, die die selbe populistische Art von Politik macht.”
Und so ging es bei uns “backstage” zu:
Rote Karte für die SPÖ: ist Faymann fällig? – Die Sendung vom 24. März
Verlorene Gemeinderatswahlen? – „lokale Besonderheiten“! Verlorene Landtagswahlen? – „Regionale Ereignisse“! So kommentiert Bundeskanzler Werner Faymann die Wahlschlappen seit dem Vorjahr. Die lokalen und regionalen Parteimitglieder sind fassungslos und fordern lautstark einen Kurswechsel in der Bundes-SPÖ. Wie kann er aussehen – und wer kann das Ruder rum reißen, darüber sprach Sylvia Saringer bei “AmPunkt” mit SPÖ Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter, dem ehemaligen SPÖ-Politiker Josef Broukal, dem Verbandsvorsitzenden der Solzialistischen Jugen Wolfgang Moitzi und dem Politikberater Thomas Hofer.
Archiv
März 2011
- Allein gegen Europas Atomlobby - was kann Österreich ausrichten? Die Sendung vom 30. März
- Der Fall Strasser - Wie korrupt sind Österreichs Politiker? Die Sendung vom 23. März
Juni 2010
Mai 2010
- Gymnasium für alle - Klassenkampf um die Schule! Die Sendung vom 26. Mai
- Wahlkampf mit dem Bundesheer - was bringt der Assistenzeinsatz? Die Sendung vom 19. Mai
- Blechen für Griechenland - warum wir? Die Sendung vom 5. Mai
April 2010
- Burkaverbot in Österreich - Die Sendung vom 28. April
- Kampf um die Präsidentschaft: Duell Rosenkranz gegen Gehring - Die Sendung vom 21. April
- Bundespräsidentenwahl - und keiner geht hin? Die Sendung vom 14. April
- Spielhölle Österreich: Politstreit ums Glücksspiel - Die Sendung vom 7. März
- Endstation Arbeitsamt: Versagt die Politik in der Jobkrise - Die Sendung vom 3. März
März 2010
- Rote Karte für die SPÖ: ist Faymann fällig? - Die Sendung vom 24. März
- Die Sendung vom 17. März
- Die Sendung vom 10. März
- Die Sendung vom 3. März
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
- Die Sendung vom 28.Oktober
- Die Sendung vom 21.Oktober
- Die Sendung vom 7. Oktober
- Die Sendung vom 30. September
September 2009
Die Sendung vom 10. März
Volkszeitung – so bezeichnet Krone Boss Dichand sein Blatt bevorzugter Weise. Dichand gilt als mächtigster und politisch einflussreichster Medienmacher. Wie kann es sein – dass sich unsere Politiker so vor ihm fürchten – und jeder Konfrontation aus dem Weg gehen. Und was passiert, wenn sie sich doch mit der Krone anlegen – darüber sprach Sylvia Saringer gestern mit Heide Schmidt (Ex-Chefin Liberales Forum), Hans Peter Martin (EU-Abgeordneter), Josef Kalina (SPÖ- und Krone-Insider) sowie Armin Thunher (Chefredakteur “Falter”) gestern bei AmPunkt.
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Die Sendung vom 16. September
Wenn Sie die Sendung vom 16. September 2009 verpasst haben, können Sie sie sich hier in voller Länge ansehen.
Thema: “Ein Jahr Krise – Nichts gelernt”
Von Sabine Stadlbauer, ATV Redaktion Am Punkt
VORHER / NACHHER bei Am Punkt
Nach langen Tagen und Vorbereitungen war es gestern endlich so weit. Kurz vor 21.50h trudelten die Gäste in den ATV Studios ein und wir begannen pünktlich mit der ersten Sendung Am Punkt. Der nervöse „Premieren“ Schweiß stand nicht nur der ATV Mannschaft auf der Stirn, nein auch die Premieren-Gäste fühlten sich wie beim ersten Schultag. „Bin schon gespannt, was da auf mich zu kommt“, meinte ÖVP Politiker Günter Stummvoll.
Doch der erste „Schultag“ von Am Punkt war mehr als erfolgreich. Durchschnittlich sahen uns 62. 000 Seher und gerade die junge Zielgruppe der 12- 29 jährigen konnten wir mit unserem neuen interaktiven Format erreichen. Hunderte Kommentare und Fragen verstopften schon vor der Sendung unsere Email-Postfächer und während der Diskussion erreichten unsere Online-Redakteure über 400 tweets und 200 Kommentare auf dem Facebook-Livestream.
1 Jahr Krise – Nichts gelernt?! In der Diskussion stellte der Finanzstaatssekretär Andreas Schieder fest, dass „die Krise erst dann vorbei ist, wenn die Arbeitslosigkeit sinkt“. Das bestätigte auch Werner Kogler von den Grünen, der prognostizierte, dass „die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr trotz der Konjunkturmaßnahmen einen historischen Höchststand erreichen wird“.
Die Anwesenden waren sich einig, dass ins Bildungssystem investiert werden muss, um den derzeit Arbeitslosen und den Jugendlichen wieder eine optimistische Zukunft bieten zu können. Finanzstaatssekretär Schieder will das „Bildungssystem modernisieren, um jungen Leuten bessere Jobchancen zu bieten“. Die ÖVP, vertreten durch Günter Stummvoll, stimmte durchaus mit den Grünen überein, dass in so genannte „Green Jobs, also Berufe im Bereich des Umwelt- und Energiesektors investiert werden sollte“.
Dann ein Pling! Nein, nicht das Handy eines Mitdiskutanten war’s, sondern der ATV-Klang für eine eingegangene Zuseherfrage: Daniel aus Waidhofen an der Ybbs will wissen, wieso er keine Arbeit hat, wenn Banken doch Geld geschenkt wird. Weitere Twitterfragen von “mr_agensmith” und “malus_darkblade”, eine Videofrage von “Geri”……… Der im Stehen geführten Diskussion tut das Herunterbrechen auf das Gasthaus-Niveau gut…(Die Presse am 17.9.09)
Weiter ging esmit der nächste Frage vom Facebook-Livestream: „Warum kassieren Manager weiter Boni, obwohl die Unternehmen Pleite gehen?“ Schieder stellte klar, dass dieses System geändert werden muss: Zukünftige Entlohnungssysteme für Manager sollten sich am langfristigen, nicht am kurzfristigen Unternehmenserfolg orientieren. „Wenn es Bonus gibt, muss es auch Malus geben“, was heißt, dass auch eine Reduzierung von Managergehältern künftig möglich sein muss. Das erfordert weiters die Offenlegung von Gehältern, damit das kurzfristige Zocken abgestellt werden kann.
Auch Börsenexperte Alexander Proschofsky zeigte sich über die Vorgehensweise in Österreich erstaunt, da die Politik „vollkommen verschlafen hat die Rettungsmaßnahmen für die Banken mit strukturellen und personellen Maßnahmen zu verknüpfen“.
Dann ein Blogkommentar von Thomas Lachner „ Frage vor allem an die Herren Schieder & Stummvoll:Können die Österreicher noch in diesem Jahrhundert mit einer echten Verwaltungsreform rechnen?“
Der Grüne Werner Kogler äußert sich zum Thema Verwaltungsreform, dass sich Österreich derzeit eine „abenteuerliche Politikfolklore“ leistet. Andreas Schieder will die Verwaltungsreform durchziehen, da „nun allen Beteiligten klar ist, dass modernisiert werden muss, die Doppelgleisigkeit abgeschafft gehört und die Effizienz gesteigert werden soll. Es wird zwar einen Aufschrei geben, es wird auch ein zäher Prozess werden, aber mit Beharrlichkeit muss dieses Ziel verfolgt werden“.
22.54h, die Schlussmusik läutet das Ende im Am Punkt Studio ein, doch im Blog, Twitter und Livestream diskutierten die Seher noch intensiv weiter. Der Finanzstatssekretär Schieder schaute sofort auf sein Blackberry und versuchte einige Fragen selbst zu beantworten, doch er hatte wenig Glück, den es stürzte dauernd ab. Börsen-Rebell Proschofsky twittert uns wenige Minuten nachdem er ATV verlassen hatte „@amPunkt Danke für die Einladung und viel Erfolg mit dem neuen Format. War spannend beim Start dabei zu sein.“
Günter Stummvoll nach der Sendung “Es ist ein Wahnsinn, wie viele Seher da mit dem Laptop vor den TV-Geräten sitzen.“
Ja das ist es, manche fanden dann auch noch Zeit um uns ein kritisches Feedback zu geben.
„Ich bin gespannt, wie sich “Am Punkt” in den nächsten Monaten verändert. Beides, die Ansätze und die Umsetzung der Sendung sind ausgezeichnet und öffnen eine völlig neue Dimension im Talk-TV. Die verschiedene Social Networks bieten jedem die Möglichkeit seine Meinung einzubringen und es entwickeln sich Online Unterhaltungen zwischen den Sehern. Jetzt gilt es aber die Anregungen v0n den Social Networks und vom Internet aufzusaugen und in das Konzept integrieren.“ (Quelle: Blog Fabian Pamminger)
Und eines können wir versprechen wir saugen alle Anregungen von den Social Networks auf und bedanken uns für diesen sensationellen Start der Am Punkt- Sendung, die „ ein alt eingesessenes Fernseh-Medium mit der neueren Internet-Generation“ verbinden möchte.
Ein Lob den dem Dativ!
von Alexander Millecker, ATV Nachrichtenchef
”Am Punkt”? Was soll das heißen, man bringt doch etwas “auf den Punkt”? Wissen die das nicht bei ATV?
Klar wissen die das bei ATV. Und nein: Herbert Prohaska macht kein Volontariat in meiner Redaktion.
Und niemals würde ich es wagen einen falschen Kasus in einen Sendungstitel zu packen (Mein Chef ist Germanist und – noch schlimmer – meine große Schwester auch!)
Die Antwort ist simpel: wir begnügen uns keineswegs mit dem Versuch “etwas auf den Punkt” zu bringen. Nein, wir glauben an den Erfolg. Bei uns werden die Antworten (nachdem wir sie auf den Punkt gebracht haben) am Punkt sein.
Das ist dreist, ich weiß. Dafür aber richtig und zwar richtig österreichisch.
Und wer’s mir nicht glaubt, glaubt’s vielleicht dem Wörterbuch…..

(Quelle: Österreichisches Wörterbuch, S. 43; 41. Auflage;
herausgegeben vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, erschienen im Österreichischen Bundesverlag.)


















