Artikel-Schlagworte: „Verhandlung“
2 Jahre Rot-Schwarz – Die Sendung vom 15. Dezember
Die Grafiken zur Sendung:





Noch nie waren Faymann und Pröll in der österreichischen Bevölkerung so unbeliebt wie heute, der neue ATV-Östreeich Trend gibt der gesamten Regierung schlechte Noten und was sowohl ÖVP als auch die SPÖ ganz besonders schmerzt, ausgerechnet die Stammwähler sind äußerst unzufrieden und wandern immer stärker von SPÖ und ÖVP ab :
Hochzeit in Rot-Grün – Liebesheirat oder Zwangsehe?
Der Bürgermeister von Wien traut sich: Michael Häupl wagt das politisch historische Experiment und will ab sofort mit Maria Vassilakou von den Grünen den Bund fürs Rathaus schließen. Die vorm Altar stehen gelassene ÖVP-Frau Marek grollt. Und auch von der FPÖ gibt’s für das Bündnis keinen Segen. Die Hochzeit in Rot-Grün? Was wird sie wirklich bringen? Ist sie eine Liebesheirat oder eine Zwangsehe?

Darüber diskutiert Sylvia Saringer am Mittwoch (10.11.) unter anderem mit:
- Lothar Lockl, ehemaliger Bundesgeschäftsführer Die Grünen
- Josef Broukal, ehemaliger SPÖ-Nationalratsabgeordneter
- Johann Gudenus, FPÖ
- Thomas Hofer, Politikberater
Im Analysestudio bei ATV-Reporter Martin Thür: Petra Stuiber vom “Standard”
Wie denkt eigentlich Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) über die “Hochzeit in Rot-Grün”? Ist es für ihn eine Liebesheirat oder eine Zwangsehe? Wir haben nachgefragt:
Was sagen die Wiener und Wienerinnen zu den Koalitionsverhandlungen zwischen SPÖ und Grünen? Ist es das, was sie wollen?
Wir haben uns umgehört:
Rot-Schwarze Bruchlandung – Die Sendung vom 13. Oktober
Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter ist die Abschiebung der Zwillinge kurz vor den Wiener Wahlen eine „bewusste und gezielte Provokation“ der ÖVP gewesen: „Natürlich hat die ÖVP auch versucht, im rechten Lager Stimmen zu fangen“, so Kräuter Mittwochabend in der ATV-Diskussionssendung „Am Punkt“. Ein ähnlicher Vorwurf kommt auch von Schriftsteller Franzobel:
„Die ÖVP wollte die FPÖ rechts überholen. Das Wahlergebnis freut mich insofern, dass es zeigt, dass es nicht möglich ist, die FPÖ rechts zu überholen.“
Diesen Rechtsruck in der ÖVP hält Ex-Vizebürgermeister Bernhard Görg (V) für „geradezu lächerlich und grotesk“. Nach wie vor betont er sich als „Ausgrenzer der FPÖ“, mit der keine Koalition zu machen sei: „Die hat immer unanständige Politik gemacht.“ Kräuter selbst bekräftigt noch einmal den Anti-Strache-Kurs von Bürgermeister Michael Häupl:
„Der Herr Strache wird in Wien weder Bürgermeister, Vizebürgermeister, noch Hausmeister.“
Denn auch der Hausmeister müsse Menschen zusammenbringen und verbinden, so Kräuter: „Strache spaltet, daher ist er dafür nicht geeignet.“
Die Politik-Journalistin Anneliese Rohrer wirft den Roten und Schwarzen „Realitätsverweigerung“ vor und versteht nicht, warum die SPÖ es mit Strache nicht probiert: „Denn dann würde Strache ohne Kleider dastehen.“
Oftmals wird kritisiert, es gäbe ein Defizit an Persönlichkeiten in der Politik – wir haben uns angesehen, wie denn ein Politiker sein müsste, der bei den Wählern punktet:
Politik-Insiderin und langjährige Journalistin Anneliese Roher kann den Argumenten von Günther Kräuter (SPÖ) und Bernhard Görg (ÖVP) nicht wirklich viel abgewinnen und “klingt sich aus”:
Welche Rezepte haben SPÖ und ÖVP gegen die blauen Flecken anzubieten? Wir haben uns bei den Regierungsmitgliedern umgehört – hier seht ihr die Antworten:
Rot-Blau: Zukunftsmodell für Österreich? Die Sendung vom 29. September
Der ehemalige Kärntner SPÖ-Chef Peter Ambrozy bestärkt den steirischen Landeshauptmann Franz Voves darin, nun auch Gespräche mit der FPÖ zu führen: „Ich halte die Bereitschaft, mit der FPÖ zu reden, für durchaus richtig.“ Ambrozy bestätigt ein Ja zur FPÖ, „wenn die Programme zusammenpassen und wenn was weitergeht“. Als Vize-LH beschloss er die so genannte „Chianti-Koalition“ mit Jörg Haiders-FPÖ, die nach zwei Jahren in Brüche ging.
Voves sollte sich keine Konstellation von Vornherein aus der Hand nehmen lassen, so der ehemalige Amtskollege aus Kärnten: „Er muss alles tun, um in den nächsten fünf Jahren nicht eine Blockade, sondern eine vernünftige Regierung zu haben.“
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky versteht die Berührungsangst der SPÖ nicht:
„Es ist so ein bisschen Suppenkasper. Wo man sagt: Nein, nein – diese Suppe esse ich nicht. Oder, wo man sagt, nein – nein, mit dieser Partei koaliere ich nicht.“
Vilimsky weiter: „Ich habe bei SPÖ und ÖVP manchmal auch das Gefühl. Trotzdem sitze ich mit ihnen zusammen und verhandle ganz normal.“
Eine klare Absage zu Rot-Blau kam vom der roten Jugend. SJ-Vorsitzender Chef Wolfgang Moitzi ist für die Abschaffung des Proporz in der steirischen Landesregierung, „damit die FPÖ nicht automatisch in der Regierung sitzt“.
Wen wählt die Arbeiter-Klasse? Wir haben uns das genau angeschaut:
Rot-Blau: Zukunftsmodell für Österreich?
Monatelange Demos und Ächtung in der EU – schwarz/blau unter Wolfgang Schüssel war ein absoluter Tabubruch. 10 Jahre später könnte EIN Roter jede Regel brechen: Denn nach der Wahl in der Steiermark pfeift SPÖ-Landesfürst Franz Voves auf die Partei-Sitte und flirtet heftig mit der FPÖ? Ist rot-blau ein Zukunftsmodell für Österreich?
Sylvia Saringer diskutiert darüber mit:
- Harald Vilimsky, FPÖ
- Peter Ambrozy, ehemaliger SPÖ Landeshauptmann Kärnten
- Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
- Peter Hajek, Meinungsforscher
im AmPunkt-Analysestudio bei ATV Reporter Martin Thür: Daniela Kittner vom “Kurier”
Wie tief geht der Flirt zwischen SPÖ und FPÖ in der Steiermark? Die Details sehr ihr hier:
Wie denkt die SPÖ-Hochburg Kapfenberg über eine Zusammenarbeit von Rot-Blau? Wir haben uns umgehört – hier gibt`s die Antworten:





